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Bohusleden, 27.06.2011 – Tag 5

Gegen 9:00 weckten uns bereits die Mücken, also viel das Frühstück etwas kürzer aus. Das Wetter sah heute auch nicht so vielversprechend aus, aber immerhin konnten wir uns auf den Grenzladen freuen! Trotzdem war es bereits weit nach 11:00 bis alles zusammengepackt war und wir ausreichend Wasser aufgenommen hatten. Ein Blick zurück über den See kündigte Regen an und kaum waren wir 10 Minuten unterwegs kramten wir auch schon die Regenklamotten raus.

Schutzhütte der letzten Nacht

Es wird Regen geben...

Der Forstweg zweigte zum Glück nach ein paar hundert Metern in den Wald ab und die Wege wurden besser, jedenfalls zu Anfang. Von der Landschaft her war es hier echt sc hön und abwechslungsreich, nur im späteren Verlauf konnte man den Weg nur noch anhand der Markierungen erahnen. Zu Beginn versuchte man noch den Matschlöchern auszuweichen was später gar keinen Sinn mehr hatte. Zumal die Füße nun eh naß waren. Augen zu und durch. 🙂 Nun vertrödelte man wenigstens keine Zeit mehr mit ausweichen. Der Pfad wurde auch zunehmend hügeliger was uns recht gut gefiel. An einigen trockenen Stellen versuchten wir kürzere Pausen einzulegen aber innerhalb von Sekunden waren die Mücken wieder da, kein Wunder bei den sumpfähnlichen Verhältnissen. So schlängelte sich der Weg gute 15 km quer durch den Wald, mal mehr, mal weniger Naß. An einigen Stellen waren die Absätze nach unten über die Steine bei den Wegbedingungen nicht ganz einfach, letztendlich erreichten wir aber am frühen Nachmittag die Grenze.

15 km Matsch und Pfützen

gut 3m rutschig nasser Absatz

Der Bohusleden spuckte uns bei mittlerweile trockenem Wetter nahe Vassbotten am Wasserfall aus dem Wald aus. Über gut 1 km ging es über die Landstraße und damit offiziell über die Grenze zum Grenzladen. Ein Paradies! 🙂

Eis, Kekse, Haribo und kalte Getränke rausgeschleppt und teilweise sofort vernichtet. Der zweite Anlauf ergab dann noch mehr Kekse, Haribo, Cola und einige Dosenbier. Die Rucksäcke waren ja etwas leerer und leichter geworden und konnten deshalb erneut gefüllt werden. Gewichtstechnisch war das kein Problem, wir hatten nur noch gut 4 km zu der angepeilten Hütte vor uns. Diese Hütte lag auf der norwegischen Seite der Grenze und damit nicht offiziell auf dem Bohusleden, also eine Alternativroute die am nächsten Morgen wieder auf den offiziellen Weg treffen sollte. Das Wetter klarte überraschenderweise nochmal auf, so daß wir ab dem Grenzladen wieder im Sonnenschein über Forstwege Richtung Hütte liefen.

Grenze im Wald

Wasserfall bei Vassbotten

Grenzübergang

Der Schlenker durch Norwegen hatte sich gelohnt, die Hütte war schnell gefunden, in bestem Zustand und nicht belegt. Eine Feuerstelle und Holz war auch wieder vorhanden. Die Hütte lag oberhalb eines Sees mit gutem Ausblick, ein Trampelpfad führte hinunter zum See, wo wir uns und die Klamotten wuschen. Anschliessend wurde die Wäsche aufgehängt und ein Feuer gemacht an dem wir auch gleich unsere Schuhe trocknen konnten. Das gute Wetter hielt sich und so wurde es doch noch ein gemütlicher Abend bei ausreichend Futter, Keksen, Haribo und Dosenbier! 😉

Vielleicht die beste Hütte auf dem Bohusleden

Gekocht wurde auf dem kleinen Feuer

Profil Tag 5

Distanz : 19,25 km

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  1. Marita
    11. September 2013 um 08:33

    Den Gerenzladen in Vassboten gibt es nicht mehr. Auch keinen Ersatz. Am Zeltplatz nur morgens Brötchen , Gertänke u Naschereien . Kein Essensnachschub möglich.

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