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Bohusleden, 30.06.2011 – Tag 8

29. April 2012 1 Kommentar

Wir wachen bei gut 30 Grad auf. In der Hütte ist es stickig und die Mücken nerven auch schon wieder. Ziemlich gerädert fand die Morgenhygene statt und wir machten uns auf den Weg um die letzten 8,5 km nach Strömstad abzuspulen. Der Weg wurde wider Erwarten noch abwechslungsreich und führte bis unmittelbar vor Strömstad naturnah durch die Landschaft. In Strömstad angekommen gönnten wir uns wieder mal ein Eis und kehrten in ein Café ein. Gegen 18:30 Uhr fuhr der Bus, der uns zum Zug brachte ab und gegen 21:30 kamen wir in Göteborg an. Nach einem Besuch bei Burgerking stiegen wir gegen 23 Uhr in den Bus zum Airport und legten uns dort auf die Bänke. Der Flug am Morgen nach Hamburg verlief reibungslos, was man von der Heimfahrt nicht behaupten konnte. Um die Elbbrücken war überall Stau, so daß wir erst gegen 20 Uhr zu Hause waren.

Vorbei an Höhlen...

über Hügel...

durch den Wald...

und über Wiesen...

zum Ziel unserer Reise - Strömstad!

Profil Tag 8

Distanz : 8,33 km

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Bohusleden, 29.06.2011 – Tag 7

Gegen 8 Uhr morgens kam ein Wanderer an der Hütte an, verkrümelte sich aber sofort wieder. Wir ließen uns davon nicht stören und schliefen noch ein wenig weiter. Es war allerdings wieder sehr warm und die Sonne schien direkt in die Hütte. Das schrie danach in den See zu springen, was wir dann auch machten. Trotz der Temperaturen von knapp 30 Grad der letzten Tage war das Wasser doch recht frisch, aber eine willkommene Abkühlung. Die Klamotten gingen auch noch mal ins Wasser und während diese in der Sonne trockneten beschäftigten wir uns mit dem Frühstück.

Bushbuddy am See

Aussicht am Morgen

Hütte Sandvatten

Wir kamen wieder erst recht spät gegen 12:30 Uhr los. Leider stießen wir bereits nach kurzer Zeit wieder auf eine Straße die uns nach Krokstrand führte. Hier machten wir bei Eis und Cola noch eine kurze Pause und kamen direkt nach dem Ort wieder in interessanteres Gelände. Erneut leichtes, hügeliges Fell. Der Weg stieg dann noch einmal gut an und führte auf einen Berg wo sich ein Aussichtsturm und eine Schutzhütte befand. Diese Hütte kannn man für eine Übernachtung nur bedingt empfehlen, es gibt hier weder Wasser noch Feuerholz. Das Wasser müsste man gut 3 km vom Ort den Berg hochschleppen. Wir rasteten kurz und erklommen den Aussichtsturm. Von hier aus hatte man einen Rundblick mit Fernsicht, wir konnten sogar die Nordsee sehen.

Auf dem Weg nach Krokstrand

Fjell

Hütte auf dem Berg

Blick zum Meer

Aussicht vom Turm

Nachdem wir vom Berg abgestiegen waren führte uns der Bohusleden noch ein kurzes Stück durch den Wald und stieß dann wieder auf eine Landstraße welcher wir ein kurzes Stück folgten. Nachdem der Weg wieder in abzweigte ging es über Holzbohlen und teilweise über Fell – artiges Gelände weiter. Schliesslich gelangten wir über Forstraßen wieder an ein paar Häuser und einem  Steinbruch vorbei erneut in hügeliges Terrain. Eigentlich hatten wir uns darauf eingestellt die Nacht im Zelt zu verbringen, da auf den Karten für die restlichen Etappen keine Schutzhütte mehr eingezeichnet war. Schon von weitem sahen wir dann allerdings einen Stapel Holz in Säcken und einen Wegweiser der zu einer Hütten verwies. Die Hütte war eigentlich recht schön gelegen, hier gab es jedoch auch kein Wasser. Wir ließen die Rucksäcke an der Hütte zurück und machten uns also auf den Weg um Wasser zu holen. So lernten wir gleich schonmal ein kleines Stück des Weges für die folgend Etappe kennen. Als wir wieder an der Hütte mit dem Wasser ankamen dämmerte es schon und es folgte das Übliche : Feuer machen und Essen. Etwas oberhalb der Hütte befand sich eine Bank von der man einen guten Ausblick über die Landschaft hatte. Von hier aus konnte man bereits Strömstadt, das Ziel unserer Wanderung sehen.

Ein kurzes Stück Landstraße...

Hütten Überraschung

Blick auf Strömstadt - unser Ziel!

Profil Tag 7

Distanz : 30,76 km

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Bohusleden, 28.06.2011 – Tag 6

An diesem Morgen liessen wir es gemütlich angehen. Das Wetter war gut und Mücken waren auch keine in Sicht.  Gegen 9 Uhr wachten wir auf, drehten uns dann aber nochmal um und schliefen weiter. Das Frühstück verlief dann genauso ausführlich und bis wir bereit zum Aufbruch waren war es bereits 13 Uhr.

Blick aus der Hütte in Norwegen

Wir liefen nur ein bis zwei Kilometer durch den Wald und standen schon bald vor einem Grenzstein und folgten der Grenze noch ein weiteres Stück. Der Weg kreuzte die Grenze mehrmals, bis wir irgendwo falsch abgebogen sind. Nach einigem Hin und Her liefen wir dann querfeldein um wieder auf den richtigen Weg zu treffen. Das nervte ganz schön den Weg zu finden, denn mittlerweile war es sehr warm geworden. Aber als wir den Weg dann nach gut 30 Minuten wieder gefunden hatten konnte es dann ja auch wieder auf dem eigentlichen Bohusleden weitergehen.

Grenzstein

Grenze Schweden - Norwegen

Der Bohusleden traf bald wieder auf die Zivilisation und führte teilweise über Forststraßen zu einem See an dem sich wieder mal ein Steg befand. Hier machten wir eine längere Pause und liessen die Beine ins Wasser hängen was bei den Temperaturen recht angenehm war. Die Forststraße führte dann wieder durch den Wald und wir erreichten eine weitere Schutzhütte die direkt an dem Forstweg lag, also nicht in bester Lage. Die Aussicht war hier gleich null, und es gab hier massenweise Mücken. Deswegen blieben wir auch nicht lange und sahen nach wenigen Metern zwei Hermeline.

Hermelin

Bald verliess der Bohusleden die Forststraßen wieder und schlängelte sich über kleine Pfade weiter. Hier wurde es auch wieder hügeliger, Felsen prägten ab hier das Bild. Diese landschaftsform gefiel mir noch mit am besten, erinnerte an Fjell.

Felsenabschnitte

Gegen frühen Abend erreichten wir dann den Badesee Sandvatnet. Und hier stand sie die beste Hütte auf diesem Abschnitt des Bohusledens. Etwas abseits des Weges direkt am Ufer dieses großen See in herrlicher Lage. Das Wasser war glasklar und das Ufer, welches aus flachen Felsen bestand, flach. Die Hütte an sich war in gutem Zustand eine Feuerstelle und Holz war ebenfalls vorhanden. Wir wuschen unsere Klamotten und entfachten ein Feuer. Den Badetag verschoben wir auf den nächsten Tag da es bereits dämmerte und langsam kühler wurde. Die Aussicht an dieser Hütte ist der Hammer und so genossen wir nach dem Essen noch den Abend.

Hütte Sandvatten

Abenddämmerung

Super Aussicht

Freezerbagfood selbsthydriert

Profil Tag 6

Distanz : 21,75 km

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Bohusleden, 27.06.2011 – Tag 5

27. April 2012 1 Kommentar

Gegen 9:00 weckten uns bereits die Mücken, also viel das Frühstück etwas kürzer aus. Das Wetter sah heute auch nicht so vielversprechend aus, aber immerhin konnten wir uns auf den Grenzladen freuen! Trotzdem war es bereits weit nach 11:00 bis alles zusammengepackt war und wir ausreichend Wasser aufgenommen hatten. Ein Blick zurück über den See kündigte Regen an und kaum waren wir 10 Minuten unterwegs kramten wir auch schon die Regenklamotten raus.

Schutzhütte der letzten Nacht

Es wird Regen geben...

Der Forstweg zweigte zum Glück nach ein paar hundert Metern in den Wald ab und die Wege wurden besser, jedenfalls zu Anfang. Von der Landschaft her war es hier echt sc hön und abwechslungsreich, nur im späteren Verlauf konnte man den Weg nur noch anhand der Markierungen erahnen. Zu Beginn versuchte man noch den Matschlöchern auszuweichen was später gar keinen Sinn mehr hatte. Zumal die Füße nun eh naß waren. Augen zu und durch. 🙂 Nun vertrödelte man wenigstens keine Zeit mehr mit ausweichen. Der Pfad wurde auch zunehmend hügeliger was uns recht gut gefiel. An einigen trockenen Stellen versuchten wir kürzere Pausen einzulegen aber innerhalb von Sekunden waren die Mücken wieder da, kein Wunder bei den sumpfähnlichen Verhältnissen. So schlängelte sich der Weg gute 15 km quer durch den Wald, mal mehr, mal weniger Naß. An einigen Stellen waren die Absätze nach unten über die Steine bei den Wegbedingungen nicht ganz einfach, letztendlich erreichten wir aber am frühen Nachmittag die Grenze.

15 km Matsch und Pfützen

gut 3m rutschig nasser Absatz

Der Bohusleden spuckte uns bei mittlerweile trockenem Wetter nahe Vassbotten am Wasserfall aus dem Wald aus. Über gut 1 km ging es über die Landstraße und damit offiziell über die Grenze zum Grenzladen. Ein Paradies! 🙂

Eis, Kekse, Haribo und kalte Getränke rausgeschleppt und teilweise sofort vernichtet. Der zweite Anlauf ergab dann noch mehr Kekse, Haribo, Cola und einige Dosenbier. Die Rucksäcke waren ja etwas leerer und leichter geworden und konnten deshalb erneut gefüllt werden. Gewichtstechnisch war das kein Problem, wir hatten nur noch gut 4 km zu der angepeilten Hütte vor uns. Diese Hütte lag auf der norwegischen Seite der Grenze und damit nicht offiziell auf dem Bohusleden, also eine Alternativroute die am nächsten Morgen wieder auf den offiziellen Weg treffen sollte. Das Wetter klarte überraschenderweise nochmal auf, so daß wir ab dem Grenzladen wieder im Sonnenschein über Forstwege Richtung Hütte liefen.

Grenze im Wald

Wasserfall bei Vassbotten

Grenzübergang

Der Schlenker durch Norwegen hatte sich gelohnt, die Hütte war schnell gefunden, in bestem Zustand und nicht belegt. Eine Feuerstelle und Holz war auch wieder vorhanden. Die Hütte lag oberhalb eines Sees mit gutem Ausblick, ein Trampelpfad führte hinunter zum See, wo wir uns und die Klamotten wuschen. Anschliessend wurde die Wäsche aufgehängt und ein Feuer gemacht an dem wir auch gleich unsere Schuhe trocknen konnten. Das gute Wetter hielt sich und so wurde es doch noch ein gemütlicher Abend bei ausreichend Futter, Keksen, Haribo und Dosenbier! 😉

Vielleicht die beste Hütte auf dem Bohusleden

Gekocht wurde auf dem kleinen Feuer

Profil Tag 5

Distanz : 19,25 km

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Bohusleden, 26.06.2011 – Tag 4

25. April 2012 1 Kommentar

Ein weiterer Morgen mit wunderbarem Wetter und gewohnt toller Aussicht. Nach dem Aufstehen gegen 9 Uhr das Übliche : Schlafsäcke lüften, Frühstücken und packen. So sind wir wieder erst gegen 11:30 Uhr losgekommen. Der Weg schlängelte sich auch heute wieder durch den Wald, was aufgrund des recht warmen Wetters auch gut so war. Es ging vorbei an einigen Seen, bis wir gegen 13:30 einen kleinen Bootsverein erreichten. Hier am Steg kühlten wir unsere Füße im klaren Wasser und legten eine kurze Mittagspause ein.

Vorbei an Seen....

und durch den Wald

Hier gab es auch eine Schutzhütte, allerdings in nicht sonderlich guter Lage. Am Ende eines größeren Sees stiessen wir dann wieder auf eine Straße und somit auf die Zivilisation. Einige wenige Häuser standen hier, an denen der Weg unmittelbar vorbeiführte. Nach diesem sehr kleinen Ort führte der Weg jedoch wieder in den Wald hinein, besser gesagt über einen Hügel. Während des Aufstieges sahen wir dann noch eine Schlange.

Schwedenhaus

Schlange

Nach dem Abstieg von dem Hügel kamen wir an einen riesigen See, an dem auch wieder Angler zu sehen waren. An der Schutzhütte hier machten wir nur ganz kurz rast, denn hier wollten wir nicht die Nacht verbringen. Bis zur nächsten Schutzhütte, die wir als Nachtlager ausgesucht hatten, war es allerdings noch ein gutes Stück und das Gelände wurde jetzt auch hügeliger. So war klar daß wir die Hütte viel später als erwartet erreichen würden.

Angelsee

Traumgrundstück

Wir kämpften uns über einen nach dem anderen Hügel, immer schön auf und wieder ab. Der Weg zog sich immer mehr und wir schoben noch einige kurze pausen ein, man ist ja schliesslich min Urlaub. Auf einem Hügel erreichten wir wieder mal eine Hütte, jedoch auch nicht in guter Lage. Zwar oberhalb eines Sees gelegen, auf Grund des steilen Ufers war hier Wasser holen aber so gut wie unmöglich. Es gab also wieder nur einen kurzen Snack und wir setzten zum  Endspurt an. Der Hintergedanke war, daß wir so die Chance hatten am nächsten Tag gegen Mittag an der Grenze zu Norwegen im Grenzladen einkaufen zu können. Das trieb uns dann auch weiter an, obwohl mittlerweile schon die Sonne unterging.

Sonnenuntergang am Bohusleden

Gegen 23:30 erreichten dann auch wir unser heutiges Etappenziel, eine Schutzhütte an einem Riesen See in toller Lage. Einige Meter vor der Hütte sahen wir im See einen Biber schwimmen. Zum fotografieren war es leider schon zu dunkel und das Tier zu weit weg. Da es mittlerweile auch schon recht kühl geworden war, richteten wir uns schnell ein, aßen unser Futter und legten uns bald hin. An eine ruhige Nacht war allerdings nicht zu denken, es traten Mücken in Scharen auf und bescherten uns so eine sehr unruhige Nacht.

Profil Tag 4

Distanz : 28,82 km

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Bohusleden, 25.06.2011 – Tag 3

19. April 2012 1 Kommentar

Der erste Blick aus der Schutzhütte sah schon mal vielversprechend aus : Super Wetter und tolle Aussicht!

Ein Blick auf die Uhr : 10:30! Wir sollten so langsam aufbrechen, vorher gabs aber erstmal noch Frühstück. Die Mücken waren längst wach und fingen an zu nerven, also packten wir relativ schnell zusammen und machten uns auf den Weg. Nach dem bescheidenen Weg am Vortag folgte heute „Natur pur“! Den ganzen Tag schmale Trampelpfade und ein See nach dem anderen. Der Wald lichtete sich oft, und teilweise ging es durch sumpfartige Landschaft, hier waren stellenweise immer wieder Holzbohlen ausgelegt.

Ausblick am Morgen...

Holzbohlenweg

Das gute Wetter hielt den ganzen Tag, teilweise war es sogar schon fast zu warm. Doch zum Glück liefen wir ja recht häufig im Schatten des Waldes auf Traumpfaden.

Der Bohusleden

Gegen Mittag stiessen wir auf eine Schutzhütte in herrlicher Lage an einem kleinen See. Hinter dieser Hütte lag massenweise fertig gehacktes Feuerholz und die Hütte selber war auch in bestem Zustand. Für eine Übernachtung wäre der Platz perfekt, wir waren allerdings noch nicht weit gekommen und so genehmigten wir uns nur ein Mittagessen mit anschliessender kurzer Pause.

Mittagspause

Gegen 15:30 machten wir uns wieder auf den Weg und erreichten wenig später die „Edelhütte“ Vaktarkullen.

"Waldhotel" Vaktarkullen

Diese Hütte hebt sich deutlich von den anderen Windschutzhütten ab! Sie ist komplett geschlossen, in sehr gutem Zustand und riesengroß. Im Grunde genommen ist es ein richtiges Haus mit 12 Betten, Ofen, Tischen und Bänken sowie Geschirr und Besteck.

Nachdem wir die „Hütte“ inspiziert hatten nahmen wir das letzte Stück unserer heutigen Etappe in Angriff. Der Weg schlängelte sich durch die sehr schöne Landschaft immer wieder vorbei an Seen und mitten durch den Wald.

Einer von gefühlt 100 Seen am Bohusleden

Selten sooo grünes Moos gesehen....

Schliesslich erreichten wir gegen 21:30 „unsere“ Schutzhütte, ebenfalls an einem See gelegen in bester Lage. Wir richteten us ein und bereiteten unsere Mahlzeiten zu, die wir dann am Lagerfeuer einnahmen. Genug Holz war vorhanden, wie übrigens an fast jeder Hütte mit Feuerstelle. Die „Infrastruktur“ am Bohusleden kann man schon fast als einmalig beschreiben, auf den Plumpsklos neben den Hütten befindet sich sogar oft Klopapier, Kerzen und Lesestoff!

Ein weiterer toller Tag geht zu Ende...

Profil Tag 3

Distanz : 19,93 km

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Bohusleden, 23.06.2011 – 30.06.2011 Tag 2

7. November 2011 Hinterlasse einen Kommentar

Nach einem wirklich gutem ersten Tag und einer erholsamen Nacht in der Schutzhütte sollte heute unser schlechtester Tag auf dem Bohusleden folgen. Die gesamte Tagesetappe von fast 25 Kilometern sollte fast ausschliesslich über Forstraßen und streckenweise auch Asphalt bzw. Landstraßen führen. Auch das Wetter spielte nicht richtig mit, zeigte sich doch schon morgens nach dem Aufwachen beim Blick aus der Hütte ein bedeckter Himmel.

Trübes Wetter am Morgen

Nach dem Frühstück und Packen machten wir uns auf den Weg, zunächst noch durch bewaldetes Gebiet bis wir auf die Forststraße trafen. Nach einigen hundert Metern auf diesem Weg kamen wir an einen kleinen See, mittlerweile hatte es angefangen zu regnen und wir zogen unsere Regenklamotten an.

Regen am See

Wir folgten weiter dem Forstweg um nach einigen Kilometern auf die Straße zu treffen. Mittlerweile hatte es wieder aufgehört zu regnen, dafür war nun das Laufen auf dem Asphalt schlecht. Nach einigen langweiligen Kilometern verliessen wir die Straße an einer Pferdekoppel und bogen nach links wieder auf eine Forststraße ab. Hier machten wir eine kurze Pause und stärkten uns. Der Himmel war zwar immernoch bewölkt, es blieb aber trocken.

Forststraße

Auf der Forstsraße konnte man zumindest besser  laufen als auf der Landstraße, trotzen war es auch hier nicht besonders abwechslungsreich. Kurz vor Lunten kamen wir in ein kleines Naturschutzgebiet und stellenweise zeigte sich auch hier mal die Sonne. Eine geplante Pause viel dann sehr kurz aus, weil es hier von Mücken wimmelte. Lunten stellte sich als eine Ansammlung von einer Hand voll Häusern heraus so daß wir hier einfach weiterzogen, nach wie vor auf Forststraße….

Ca. einen Kilometer vor dem Etappenende änderte sich der Weg wieder in einen vernünftigen Trampelpfad, wenn auch hier wieder sehr viele Mücken waren. Eine Pause war aber nun auch nicht mehr nötig, da wir eh fast an der Hütte waren.

endlich wieder ein Pfad...

Nach ca. einem Kilometer erreichten wir dann den See und damit die Schutzhütte, welche nicht bestzt war. Wir richteten uns ein kochten unsere Mahlzeiten, quatschten noch ein wenig und legten uns bald hin. Einige Vögel konnten wir aus der Hütte heraus auch noch beobachten, bevor wir dann irgendwann einschliefen.

Der See an der Hütte

Blick aus der Hütte

Der Text für diesen Tag fällt recht kurz aus, aber viel zu schreiben gibt es eigentlich auch nicht. Nach 24,6 Kilometern, davon locker 80% auf Schotter und Asphalt Straßen ist man froh, wenn man sein Ziel erreicht hat. Die nächsten Tage sollte es aber immer besser werden!

Hier noch das Profil vom zweiten Tag.

Profil Tag 2

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